Sind Sie Ein Dirtsurfer?Sind Sie ein Dirtsurfer? Erfahren Sie mehr über diesen neuen, aufregenden Sport Dirtsurfen kommt aus Australien und ist eine Kombination von skaten, surfen und Snowboard fahren und das Board ist so ein Zwischending zwischen Fahrrad und Skateboard. Wie baut man ein Dirtsurfboard? Stellen Sie sich ein 1,50 Meter langes Skateboard zwischen zwei Fahrradrädern vor, wobei das Board unterhalb der Radachse liegt. Das Vorderrad dient der Lenkung und funktioniert durch Gewichtsverlagerung, das Hinterrad hat eine Bremse, die über die hintere Surferwade gesteuert wird. Man fährt damit auf Bergen, Hügeln, Dünen. Die Dirtsurfmaschine Das Board ist aus Laminaten geleimt und mit einem Aluminiumrahmen, die Rädern sind wie BTX-Räder mit entweder 16 oder 20 Zoll. Wie schnell fährt so ein Dirtsurfboard? Je nachdem wie erfahren der Surfer ist, sind schon 90 bis 110 kmh erreicht worden, mit einem Segel oder einem Lenkdrachen kommt man an diese Spitzengeschwindigkeiten heran. Viele Dirtsurfer statten ihre Boards so aus, um noch schneller zu werden. Wie macht man das, dirtsurfen? Dirtsurfer stehen auf dem Board ähnlich wie beim Skateboard fahren oder auf dem Snowboard. Mit den großen Rädern ist es ideal für Bergabfahrten und auf gerader Strecke kann es wie ein Surfboard angetreten werden. Wie bereits gesagt, auch ein Drachen kann als Antrieb eingesetzt werden. Das Board Die ersten Boards wurden noch ohne jegliche Bremse gebaut. Schon die nächste Generation bekam allerdings schon eine Hinterradbremse, die mit der Wade zu bedienen war. Das waren noch Straßen-Racer. Spätere Entwicklungen konnten auch am Strand, also im Sand gefahren werden, sie werden seitdem mit einer Scheibenbremse ausgestattet. Die Boards selbst werden heute aus Fiberglas und Epoxidharz verleimten Laminaten hergestellt, das garantiert einen starken Rahmen und genügend Flexibilität, um auch auf unebenen Untergründen surfen zu können. Als letztes wurde der lichte Bodenabstand etwas vergrößert. Wenn Sie zufällig noch im Besitz eines der ersten Dirtsurfboards sind, werfen Sie es nicht weg, die Dinger werden nicht mehr hergestellt und haben Seltenheitswert. Vorteile eines Dirtsurfboards Den ersten großen Unterschied, den Sie sofort feststellen werden, ist die Geschwindigkeit. Die Boards sind schneller als Skater und sehr flexibel zu gebrauchen. Sie können sowohl auf dem Asphalt, als auch auf Zementflächen oder reinen Sandwegen, Stränden oder Dünen gefahren werden. Wie das Skateboard, Surfboard und Snowboard wird der Dirtsurfer durch die Gewichtsverlagerung des Fahrers gelenkt. Die großen Räder verleihen ihm eine Stabilitätseigenschaft wie ein Schwungrad, sobald sich die Geschwindigkeit erhöht. Wer betreibt Dirtsurfen? Dirtsurfen ist eine relative neue Sportart, daher nicht so bekannt wie Skater oder Inlineskates, aber die Popularität wächst. Besonders die, die Geschwindigkeit lieben und bereit sind, auch eine neue Sportart auszuprobieren, erleben beim Dirtsurfen ihren Kick. |